Harald Kleinhappl

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PRESSEINFORMATION

Rallycross: Höller in Greinbach trotz
Unfall-Spätfolgen auf dem Podest

 
GREINBACH. Obwohl er noch mit den technischen Nachwirkungen seines schweren Unfalls in Sedlcany vor 14 Tagen zu kämpfen hatte, gab es für den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller beim heutigen Staatsmeisterschaftslauf in Greinbach in der Steiermark ein Erfolgerlebnis:
Mit seinem Ford Focus T16 4x4  wurde der Mühlviertler Dritter.

 



Diese Platzierung ist umso mehr wert, als Höller die Antriebsgelenke an seinem Boliden in Serie brachen: Nicht weniger als vier Stück gaben den Geist auf, am Schluss musste man sogar noch eines schweißen, um den Ford einsatzbereit zu machen. „Wir haben bei der Beschaffung der Ersatzteile nach dem Unfall offenbar eine fehlerhafte Serie erwischt. Dass Antriebsgelenke brechen, ist keine Seltenheit. Dass aber vier davon in Serie hintereinander kaputt werden, habe ich noch nie erlebt“, sagte Höller nach dem Rennen.
 
Dieses brachte nicht nur wichtige 15 Punkte für die Meisterschaft, sondern auch die Erkenntnis, dass man sich für die Antriebsgelenke einen neuen Lieferanten suchen wird. „Bis zum nächsten Rennen haben wir jetzt drei Wochen Zeit. Diese werden wir nützen, um das Technik-Problem auszusortieren “ – so Alois Höller.


 
 
Bernhard Haudum
Presseservice/11.7.2010