Harald Kleinhappl

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Höller hat in Slomczym den nächsten Streich im Visier

Nach dem ersten Saisonsieg beim Rennen in Maria Pocs hat der oberösterreichische Rallycrosser Alois Höller mit  seinem Ford Focus T16 4x4  am kommenden Wochenende im polnischen Slomczym den nächsten Streich im Visier: Geht es nach dem Willen des Mühlviertlers, soll ein weiterer Spitzenplatz her.


 


 



Einfach wird dieses Unterfangen nicht: „Slomczym hat eine ganz andere Streckencharakteristik als Maria Pocs. In Polen kommt es mehr auf die Power an – und da habe ich nicht ganz so gute Karten“, sagt Höller. Dennoch rechnet er sich Chancen auf einen Podiumsplatz aus: „Ich werde versuchen, unser leichtes Defizit in Sachen Motorleistung mit fahrerischem Einsatz wett zu machen“, gibt sich der Mühlviertler kämpferisch.

Dies umso mehr, da er mit der polnischen Bahn noch eine Rechnung offen hat: Im Vorjahr saß er dort nach einem Benzinleitungsbruch plötzlich in einem Flammenmeer, dem er nur mit Glück unverletzt entkam. „Das war eine im wahrsten Sinne des Wortes heiße Angelegenheit. Ich hoffe, dass  sich die feurigen Sachen diesmal auf den heißen Tanz auf der Strecke beschränken“, grinst Alois Höller, auf den in Polen harte Konkurrenz wartet: Neben allen österreichischen Spitzenfahrern sind im Slomczym auch sämtliche osteuropäischen Asse am Start.


Bernhard Haudum
Presseservice/15.6.2010