Rallycross in Horn/Fuglau: Vierter Rang reicht Alois Höller für gleich drei Titel
HORN/FUGLAU. Großartiger Erfolg für den Oberösterreicher Alois Höller beim Rallycross in Horn/Fuglau: Mit einem vierten Tagesrang sicherte sich der Götzendorfer nicht nur den österreichischen Staatsmeistertitel, sondern auch die Siege in der FIA-Zone-Meisterschaft und der polnischen Rallycross-Meisterschaft.
„Ich bin überglücklich, die drei Titel sind das Resultat harter Arbeit. Das ganze Team hat einen großartigen Job gemacht und auch in schwierigen Situationen nie aufgegeben“, freute sich Höller über die Titel 17, 18 und 19 in seiner langen und erfolgreichen Karriere. Beim heutigen Rennen zeigte er, warum er nach wie vor der Mann ist, den es zu schlagen gilt: Mit einer perfekten Mischung aus Speed und Taktik arbeitete er sich in das A-Finale um den Tagessieg. Dort lag er lange auf Podiumskurs, ehe sich an seinem Ford Focus ein Querlenker verabschiedete. Durch diesen Schaden drehte sich Höller und sah schließlich als Vierter das Ziel.
„Natürlich hätte ich die Titel gerne mit einem Podiumsplatz geholt. Ich kann aber auch mit dem vierten Rang gut leben – entscheidend ist, dass es in den Gesamtwertungen gereicht hat. Die Meistertitel bedeuten mir persönlich sehr viel: Schließlich habe ich diese gegen eine ganz starke, internationale Konkurrenz geholt – und das wertet sie enorm auf“, sagte Alois Höller im Ziel. Mit seiner stattlichen Titelsammlung ist der Oberösterreicher inzwischen einer der erfolgreichsten heimischen Motorsportler überhaupt – und steht im Rallycross-Sport auf einem Niveau mit so legendären österreichischen Piloten wie Franz Wurz, Herbert Grünsteidl, Andy Bentza oder dem unvergessenen Herbert Breiteneder.
Bernhard Haudum
Presseservice/10.10.2010