Harald Kleinhappl

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„Final-Countdown“ für Alois Höller bei Rallycross in Horn/Fuglau
 
GÖTZENDORF. „Final-Countdown“ für den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller am kommenden Wochenende beim letzten Saisonlauf in Horn/Fuglau:
Mit seinem Ford Focus greift der Götzendorfer sowohl nach der österreichischen Staatsmeisterschaft als auch nach dem Titel in der FIA-Zone.

 

 

 



Um die Ernte des Jahres einfahren zu können, braucht Höller noch eine Topplatzierung. Welcher Rang genau vonnöten ist, hängt von den Platzierungen seiner Konkurrenten ab. Fakt ist, dass für den Gewinn der FIA-Zonenmeisterschaft eine Zielankunft bzw. ein Platz im A-Finale auf jeden Fall reicht. In Sachen Staatsmeisterschaft ist die Sache aufgrund der Streichresultate deutlich komplexer, hier könnte unter Umständen auch ein Podiumsplatz notwendig sein.


 
Der Götzendorfer ist zuversichtlich, dass er  diese Platzierungen auf seiner Lieblingsbahn einfahren kann. Sorgen bereitet ihm einzig und allein die
Technik: Die Zylinderkopfdichtung, die zuletzt in Melk Probleme machte, ist zwar wieder repariert – trotzdem bleibt ein Restrisiko: „In der kurzen Zeit seit dem letzten Rennen war es nicht möglich, den Motor komplett zu zerlegen. Ich hoffe, dass nicht irgendwo noch einen Folgeschaden des Wasserverlustes auftaucht“, sagt Alois Höller. Um das Triebwerk zu schonen, wird er das Rennen in Horn/Fuglau mit reduziertem Risiko angehen: „Wir werden den Ladedruck und die Drehzahl etwas zurück nehmen. Die paar PS weniger sollten im Sinne der Haltbarkeit zu verkraften sein“ verrät der vielfache Champion seine Taktik für den „Final-Countdown“.
 
Bernhard Haudum
Presseservice/6.10.2010