
PRESSEINFORMATION Höller mit Motorschaden out – Titelentscheidung im letzten Rennen
MELK. Kein Glück hatte der oberösterreichische Rallycrosser Alois Höller beim vorletzten Saisonlauf heute in Melk: Ein Motorschaden an seinem Ford Focus riss den Mühlviertler vorzeitig aus dem Rennen. Damit ist die Entscheidung in der Staatsmeisterschaft auf das letzte Rennen in Horn vertagt.
So gut der Renntag für Höller begann, so schnell war er vorbei: Nachdem er sich mit zwei zweiten Plätzen in den Vorläufen sicher für das A-Finale qualifiziert hatte, verabschiedete sich der Motor an seinem Ford: „Die Zylinderkopfdichtung hat es regelrecht zerrissen, es ist praktisch das ganze Wasser ausgelaufen“ – so der Routinier zum Defekt an seinem Boliden.
Versuche, diesen zu beheben, scheiterten, Höller wurde schließlich als Sechster gewertet.
Nachdem sein schärfster Konkurrent um den Staatsmeistertitel, der Niederösterreicher Peter Ramler nicht am Start war und der Tscheche Otakar Vyborny über einen dritten Platz nicht hinaus kam, führt Alois Höller weiter in der Staatsmeisterschaft. Die endgültige Entscheidung um den Titel fällt jetzt in 14 Tagen in Fuglau/Horn.
Bernhard Haudum
Presseservice/26.9.2010