Bericht Rallycrossteam Höller
Die verflixte "2"
Auch wenn die Chancen nicht unbedingt gut standen, hofften wir den Titel im letzten Rennen doch noch mit nach Hause nehmen zu können.
Bei regnerischem Wetter knallte Alois im freien Training gleich mal die Bestzeit auf die Piste. Im Zeittraining musste er sich durch einen Fahrfehler um ein paar Hunderstel dem Tschechen Marek Zeman und dem Ungarn Zoltan Harsanyi geschlagen geben. Das hinderte ihn aber nicht daran im 1. Qualifikationslauf am Samstag überlegen die Bestzeit zu markieren. Einzig Marek Zeman konnte halbwegs mithalten, der Rest des Feldes wurde um mehr als sieben Sekunden deklassiert.
Und genauso ging es am Sonntag weiter. Im zweiten Quali-Lauf stand erneut Alois auf der Liste ganz oben. Da wir uns durch zwei Vorlaufbestzeiten die Pole-Position vorzeitig gesichert hatten, konnten wir den dritten Qualifikationslauf zu Testzwecken der Startautomatik nutzen. Nachdem der Start nicht besonders gut klappte, brach Alois diesen Lauf nach zwei Runden ab.
Für das alles entscheidende Finale ergab sich folgende Startaufstellung.
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1. |
Alois HÖLLER |
Ford Focus |
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2. |
Peter RAMLER |
Seat Leon |
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3. |
Marek ZEMAN |
Ford Fiesta |
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4. |
Zoltan HARSANYI |
Mitsubishi |
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5. |
Josef MORICZ |
Toyota Corolla |
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6. |
Piotr DYJAK (Gewinner B-Finale) |
Mitsubishi |
Und genau beim letzten Lauf des Tages versagte das Startprogramm. Mit durchdrehenden Rädern und der Drehzahl im Begrenzer kam Alois am Schlechtesten weg. Ramler, Zeman und auch Harsanyi konnten aufschließen. Nach der ersten Kurve führte Ramler gefolgt von Alois und Zeman. Auf der Schotterpassage musste Alois wegen schlechter Sicht auch noch Zeman vorbei lassen, welchen er jedoch später wieder überholen konnte. Mit 2,5 Sekunden Rückstand auf Ramler überquerte Lois als Zweiter die Ziellinie. Dritter wurde der Tscheche Marek Zeman.
Endergebnis A-Finale, Sosnova
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1. |
Peter RAMLER |
Seat Leon |
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2. |
Alois HÖLLER |
Ford Focus |
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3. |
Marek ZEMAN |
Ford Fiesta |
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4. |
Josef MORICZ |
Toyota Corolla |
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5. |
Piotr DYJAK |
Mitsubishi |
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6. |
Zoltan HARSANYI |
Mitsubishi |
Wenn man all die technischen Probleme und den Fahrzeugbrand in Polen der letzten Saison betrachtet, sind wir auch mit dem Zweiten Rang in der Gesamtwertung durchaus zufrieden. Fairerweise möchten wir auf diesem Weg dem Staatsmeister Peter Ramler gratulieren.
Wir freuen uns schon auf die nächste Saison, da die letzten beiden Rennen gezeigt haben, dass wir auf dem richtigen Weg sind und mit uns immer zu rechnen ist.
Text: D.Höller