Richard und Sven Förster wollen sich am Nordring in der knapp 40 Teilnehmer großen Division 4 behaupten
Seit der Reglementänderung mit Beginn dieser Saison platzen die Nennlisten der Division 4 bei den Läufen zur Central European Zone Trophy regelmäßig aus allen Nähten.
Dass jetzt aber gleich 39 Teams ihre Teilnahme am vorletzten Rennen dieses Jahres auf dem Nordring angekündigt haben ist schon als kleine Sensation zu werten und verdeutlicht einmal mehr den Aufwärtstrend im österreichischen Rallycrosssport. Mittendrin in der bei den Fans mindestens ebenso beliebten Division sind auch Richard und Sven Förster vom Remus Racing Team die der Veranstaltung trotz der starken Konkurrenz aus Österreich, Tschechien und den Niederlanden bereits entgegenfiebern.
Der Motor aus Sven Försters Golf II wurde nach dem Defekt beim letzten Rennen in Sedlcany (CZ) bei Ramler Motorsport wieder einsatzbereit gemacht und ist seit Beginn des Monats fertig. Damit blieb dem Team um Peter Ramler genug Zeit um mit Hilfe des hauseigenen Prüfstands noch etwas an der (Vergaser)Abstimmung zu feilen damit auch das volle Potential des neuen Aggregats ausgeschöpft wird.
Insgesamt stehen Sven Förster jetzt ca. 152 PS und sattes Drehmoment im 2l Golf zur Verfügung.
Am vergangenen Wochenende spulten dann Vater und Sohn Förster mit dem serienmäßigen Trainingsauto noch etliche Runden auf dem Nordring ab. Dabei war Richard Förster der mit seiner fahrerischen Leistung beim letzten Lauf auf der Traditionsstrecke im April nicht ganz zufrieden war in Hochform und brannte beachtliche Zeiten in den Waldviertler Schotter. Auch Sven Förster fand hier und da noch das eine oder andere Zehntel- Damit sollte einem erfolgreichen Wochenende nichts mehr im Wege stehen.