Harald Kleinhappl

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Sedlcnay: Abhaken und sofort vergessen

Letztes Wochenende lief so ziemlich alles schief, was schief laufen kann. Ein 10. Platz war die magere Ausbeute mit der wir wieder nach Hause fuhren.

  

 

 

 

Bereits im Zeittraining klagte Alois über einen Leistungsverlust am Focus, dennoch reichte es für die Bestzeit.

Die unserer Meinung nach zu Hause bestens eingestellte Startautomatik, wollte wieder einmal (wie schon so oft) einfach nicht funktionieren und so ging die Drehzahl beim Startversuch im ersten Vorlauf in den Keller. Nach einer halben Runde riss der Ganghebel und eine Runde später bog der Focus in einer Kurve einfach links ab. Später stellte sich heraus, dass sich das rechte Rad gelockert hatte. Gesamt reichte dieser total misslungene Lauf nur für Rang 10 in der ersten Qualifikationsserie.

Im zweiten Vorlauf riss in Führung liegend eine Halbachse, was ein weiterfahren unmöglich machte. Und auch der dritte Heat verlief nicht ohne Probleme. Das Ansprechverhalten des Focus war dermaßen schlecht, dass Alois zum Rausbeschleunigen aus den engen Kurven die Kupplung zu Hilfe nehmen musste. Mehr als ein 5. Rang war dadurch nicht zu erreichen. 

Nach den Vorläufen ergab sich somit nur der 5. Startplatz im B-Finale, welches für uns ebenfalls bereits nach ein paar Metern gelaufen war. Josef Patl missbrauchte den Focus in der ersten Kurve als Bremse und zerstörte unsere rechte vordere Aufhängung. Mit Dreiradantrieb drehte Alois die restlichen Runden und konnte nur hoffen, dass vor ihm noch jemand ausfällt. Dem war aber nicht so.

Das A-Finale wurde nach einen Rennabbruch, weil sich Zeman überschlagen hatte, neu gestartet. Beim zweiten Startversuch standen nur noch drei Autos am Start. Zoltan Harsanyi musste wegen einer defekten Kupplung aufgeben, Zeman konnte klarerweise nicht mehr fahren und Vyborni kam zu spät zum Start. Somit war der Weg frei für Peter Ramler. Überlegen gewann er vor Valousek und Jürgen Stoitzner.

In der Meisterschaft kostete uns dieses Wochenende die Führung. Drei Läufe vor Saisonende führt Peter Ramler mit 10 Punkten Vorsprung vor Alois.

Bericht Rallycrossteam Höller © D. Höller